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Allergische Erkrankungen sind ein zunehmendes Problem. Wichtig wäre uns auch Ihre Information, ob auffällige Symptome im Zusammenhang mit Jahreszeiten, Nahrungsmitteln oder Tierkontakt auftreten.

Bei Verdacht einer solchen Erkrankung stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Neben Tests im Blut können hier in der Praxis ein so genannter Pricktest oder Patchtest durchgeführt werden.



Beim Pricktest werden allergieverdächtige Substanzen in flüssiger Form auf die Haut aufgebracht, die dann vorsichtig oberflächlich eingeritzt wird. Bereits nach 15 Minuten kann eine eventuelle sichtbare allergische Reaktion abgelesen werden.

Allergische Spätreaktionen von z.B. Nahrungsmitteln können besser mittels Patchtest untersucht werden. Hierzu wird die zu testenden Substanz für 48 Stunden mit einer kleinen Aluminiumkammer auf den Rücken geklebt, nach insgesamt 72 Stunden kann das Ergebnis abgelesen werden.

Bei bestimmten nicht vermeidbaren Allergenen (z.B. Pollen und Wespenstiche) ist eine Hyposensibilisierung (Spezifische Immuntherapie) sinnvoll. Dabei wird als Minimalvariante 3 Jahre vor Beginn der Saison (z.B. Pollenflug) an 7 aufeinander folgenden Wochen das Allergen in steigender Konzentration gespritzt und so eine zunehmende Toleranz erreicht. Diese Therapie wird meist von Kindern ab dem 7. Lebensjahr akzeptiert und kann hier in der Praxis durchgeführt werden. Die größten Erfolgsausichten dieser Therapie bestehen v.a. bei Insektengift- und Polenallergien, bei Sensibilisierung gegen nur wenige Allergene, bei relativ kurzer Allergiedauer und bei ganzjähriger Behandlung.

Seite zuletzt aktualisiert am 24.06.2009


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